Scharf & Wolter

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Der Ehegattenunterhalt - Romanautoren klar im Vorteil

Und wieder hat der Bundesgerichtshof eine Entscheidung verweigert. In der jetzt veröffentlichen Entscheidung vom 26.10.2011 (XII ZR 162/09) wurde mal wieder nicht entschieden, sondern der Vorinstanz aufgegeben, die Lebensumstände der um den Ehegattenunterhalt streitenden Parteien weiter aufzuklären. Anders ausgedrückt: der Bundesgerichtshof erwartet von dem, der Unterhalt haben will, dass er so weitschweifend wie möglich von seinen Lebensumständen vor der Ehe, seinen Hoffnungen und Zielen sowie deren Umsetzung oder mögliche Umsetzbarkeit, wenn alles ganz anders gelaufen wäre, berichtet.

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Versorgungsausgleich bei Rentnerscheidung

Immer wieder lassen sich auch Eheleute scheiden, die beide schon Rente beziehen. Zunächst mal wird der Ausgleich der in der Ehezeit angesammelten Rentenansprüche durchgeführt wie bei jeder Scheidung. Bei der Rentnerscheidung wirkt sich dies dann praktisch sofort aus, da sich die Rente des einen erhöht und die Rente des anderen absinkt.

Einen Haken gibt es aber:

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Umgang mit Ordnungsgeld durchsetzen

Es kommt zum Glück nicht so häufig vor. Aber wenn der vereinbarte Umgang mit dem Kind, das beim anderen Elternteil lebt, vom betreuenden Elternteil boykottiert wird, bleibt nur noch die Vollstreckung der Vereinbarung mit gerichtlicher Hilfe. Jede durch Gericht beschlossene Umgangsregelung oder vor Gericht getroffene Vereinbarung ist vom Gericht mit einer Androhung von Ordnungsgeld bis 25.000 Euro und Ordnungshaft zu versehen.

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Xing-Gruppe “Arbeitsrecht für leitende Angestellte” gegründet

Nunmehr bieten wir beim Netzwerk Xing mit der o.g. Gruppe einen weiteren Service an. Die Gruppe unterstützt leitende Angestellte, indem dort ihre Rechte und Pflichten dargestellt werden.

Darüber hinaus werden arbeitsrechtliche Fragen aus Arbeitgebersicht erläutert und aktuelle Urteile kommentiert. Darüber hinaus stehen die Moderatoren und die Gruppenmitglieder für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

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Xing - Gruppe “Arbeitsrecht für Arbeitgeber” gegründet

Als Service für Arbeitgeber haben wir auf der Plattform “Xing” eine Gruppe “Arbeitsrecht für Arbeitgeber” gegründet. Dort sprechen wir grundsätzliche arbeitsrechtliche Fragestellungen an und machen Lösungsvorschläge für typische Arbeitgeberprobleme.

Darüber hinaus kommentieren wir Urteile und beantworten allgemeine arbeitsrechtliche Fragen.

Wenn Sie sich die Gruppe einmal ansehen oder ihr beitreten wollen, so folgen Sie dem nachstehenden Link:

https://www.xing.com/net/pri0c70bbx/agarbeitsrecht

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7.2.2011: Fleißige Rentner beim Unterhalt geschont (BGH XII ZR 83/08)

In einer heute veröffentlichten Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH XII ZR 83/08) vom 12.1.2011 war darüber zu urteilen, ob ein Rentner, der seine Rente durch eine entlohnte Tätigkeit aufbessert, deswegen auch bezogen auf den vollen Zusatzverdienst mehr Unterhalt für Frau und Kind zu zahlen hat.

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4.1.2011: Hausrat als Zugewinn (BGH XII ZR 170/09)

In einer gestern veröffentlichten Entscheidung hat der Bundesgerichtshof u.a. zum Verhältnis von Zugewinnausgleich und Hausratsverteilung nach dem seit 1.9.2009 geltenden Recht Stellung genommen (Urteil vom 17.11.2010, XII ZR 170/09).

Der Hausratsverteilung unterliegen nur noch im gemeinsamen Eigentum der Eheleute stehende Haushaltsgegenstände. Haushaltsgegenstände, die im Alleineigentum eines Ehegatten stehen, werden beim Zugewinnausgleich berücksichtigt.

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8.12.2010: Teilungsversteigerung des Familienheims nach Trennung (BGH XII ZR 11/08)

Heute hat der BGH auf dem komplizierten Gebiet der Teilungsversteigerung des Familienheimes eine Entscheidung vom 20.10.2010 (XII ZR 11/08) veröffentlicht, die man als Betroffener kennen sollte.

Wenn Eheleute, die gemeinsam Eigentümer des Familienhauses sind, sich nicht über einen freien Verkauf an Dritte oder über eine Auszahlung des anderen Ehegatten einigen können, bleibt nur der Weg der sog. Teilungsversteigerung, eine Art freiwillige Zwangsversteigerung der Immobilie.

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3.12.2010 Elterngeld bis 300,- € kein Einkommen (BGH XII ZR 37/09

In der heute veröffentlichten Entscheidung vom 10.11.2010, Az.: XII ZR 37/09, hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass Elterngeld bis zum Betrag von 300,- € nicht als Einkommen in die Unterhaltsberechnung einzustellen ist.

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23.11.2010 So zahlt sich der Unterhalt von selbst (BGH XII ZR 10/09)

Die Unterhaltszahlung so lange verweigern, bis der andere ihn sich selbst zahlen muss? Kaum zu glauben, aber wahr und jetzt vom Bundesgerichtshof abgesegnet:

In dem gestern frisch veröffentlichten Urteilsleitsatz heißt es: “Ein am Bewertungsstichtag bestehender Unterhaltsrückstand ist als Passivposten im Endvermögen des Unterhaltsschuldners anzusetzen”(BGH, Urteil vom 6. Oktober 2010 - XII ZR 10/09)

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